Jetzt reden wir!


Unsere Schülerinnen und Schüler äussern sich kurz nach dem Attentat auf "Charlie Hebdo" auf SRF in mehreren Beiträgen von Matthias Kündig.

Jugendliche werden fast täglich mit Berichten über islamische Gewalt konfrontiert. Für «Echo der Zeit» haben unsere Schülerinnen und Schüler ihre Gedanken dazu aufgezeichnet. Ungeschminkt schildern sie, wie sie das Zusammenleben von Muslimen mit Nichtmuslimen erleben.

Jetzt reden wir

Amar «Die Attentäter waren keine richtigen Muslime»


Amar hegt Misstrauen gegenüber der Berichterstattung über islamistisch motivierte Gewalttaten. Er bezweifelt gar, dass tatsächlich Muslime hinter dem Attentat von Paris standen. Dabei unterschiedet er zwischen «richtigen» Muslimen und solchen, die die Religion nur missbrauchen. ...



Sina & Quëndresa «Ich hoffe, dass uns jemand zuhört»


Sina und Qëndresa verfolgen in den Medien die Berichterstattung über den Islam genau. Dabei fühlen sich die beiden Musliminnen häufig unverstanden. Obwohl sie selber kein Kopftuch tragen, können sie nicht verstehen, dass die Frage der Kopfbedeckung eine derart wichtige Rolle zu spielen scheint. ...



Selina & Nadia «In der Schule kam es zu Streit»


Bisher haben sich Selina und Nadia kaum Gedanken gemacht zum Zusammenleben von Muslimen und Nicht-Muslimen. Aus dem Streit, der nach dem Pariser Attentat in der Schule ausbrach, haben sie sich herausgehalten. Den Medienberichten schenken sie wenig Glauben. ...



Jasmin «Terrorismus hat keine Religion»


Der Islam spielt im Leben von Jasmin eine wichtige Rolle. Witze über Religion lehnt er grundsätzlich ab. An der Berichterstattung der Medien stört ihn, dass kaum differenziert wird und der Islam mit Terrorismus gleich gesetzt wird. ...



Lara & Simon «Muslime sollten sich klar von Gewalttaten distanzieren»


Lara und Simon sind christlich erzogen worden – dennoch spielt die Religion nicht für beide die gleiche Rolle. Das Zusammenleben mit Muslimen beurteilen sie als problemlos. Simon ortet bei Muslimen jedoch weniger Toleranz und wünscht sich, dass sie sich von Gewalttaten von Islamisten distanzieren. ...